„Adios Mama, adios Papa, que yo me voy con la Conga!“ Den Kindern sprudeln die Worte in den fremden Sprache fließend im südamerikanischen Trommelrhythmus von den Lippen. Ein frecher Hüftschwung beschließt das Liedchen, das die Lebensfreude kubanischen Karnevals in die Aula der KVG spült. „Tschüss Mama, tschüss Papa, ich gehe schon mal und folge den Congas“, heißt es in etwa übersetzt, erläutert Dorothee Marx, Musikerin den anwesenden Eltern und Großeltern. Die haben vorher erlebt, was ihre Kinder in der AG alles gelernt haben und wie viel Spaß sie dabei hatten. Das ist Dorothee Marxx auch das Wichtigste: Die Kinder sollen Freude beim Musizieren in der Gemeinschaft haben.
Zunächst lernen die Kinder den Unterschied zu erfühlen zwischen absoluter Stille, frenetischem Trommelwirbel und wieder Stille. „Das ist schon Musik“, sagt Marx. Später führt sie alle Instrumente mit dem Klavier zu einem Stück zusammen. Jede Klangfarbe erhält ihren Raum. Der große Vorteil beim Conga spielen ist, dass die Kinder sich in ihr musikalisches Gefühl hineinfallen lassen können, weil der Rhythmus die Musik vorgibt. Zugrunde liegt ein einfacher Rhythmus, den die Kinder mitsprechen können, wenn sie möchten: „Taka-tun“.
Seit einigen Jahren schon arbeitet die Musikerin und Trommel-Lehrerin aus Münster-Wolbeck regelmäßig mit unseren SchülerInnen und bereichert damit das musikalische Angebot unserer Schule. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem NRW Landesprogramm Kultur und Schule.
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