Wie sieht ein Wichtel aus, was erlebt er – und wie klingt seine Geschichte, wenn Kinder sie selbst erzählen? Die Klasse 1b hat ein Bilderbuch mit eigenen Illustrationen und selbst eingesprochenen Erzählsätzen gestaltet! Am Freitag, den 19. Dezember, feierten die Kinder in der Klasse ihre Bilderbuchpremiere und konnten das komplette Endprodukt zum ersten Mal anschauen!
Als Grundlage diente dabei die Bilderbuchgeschichte „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“ von Annegret Gerleit und Diana Kohne. Über mehrere Wochen hinweg haben die Kinder im Deutschunterricht mit Frau Kleine in der Geschichte nach Spuren gesucht, Hinweise aus Text und Bild entschlüsselt und überlegt, was der Wichtel als Nächstes tun könnte. Schritt für Schritt wurden sie dabei zu echten Geschichtendetektiven.
In Kleingruppen gestalteten die Kinder schließlich ihre eigenen Bilderbuchseiten:
Sie wählten eine passende Handlung, planten gemeinsam ihre Zeichnung und überlegten genau, wie man Emil (der in der Originalgeschichte für die Kinder nie sichtbar wurde) in der Szene darstellen kann. Danach wurde ein eigener Erzählsatz überlegt und eingesprochen – so entstand ein kleines Hörbuch zum Mitsehen.
Einige Kinder waren sogar so kreativ, dass sie ein eigenes Ende für Emils Abenteuer erfunden und gestaltet haben. Diese fantasievolle Schlussidee ist ein wunderbarer Beweis dafür, wie sehr die Kinder in die Geschichte eingetaucht sind.
Dabei haben die Kinder ganz nebenbei vieles gelernt:
Aus all diesen Teilen – Zeichnungen, Ideen, Fortsetzungen und Aufnahmen – ist ein wunderbarer Bilderbuchfilm entstanden, der zeigt, wie unterschiedlich Kinder denken, gestalten und erzählen.
Wir sind unglaublich stolz auf das Ergebnis!
Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder für ihre Begeisterung, ihre Ausdauer und ihre tollen Einfälle.
Wir wünschen viel Freude beim Anschauen!